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SAP-Wave XXL kaufen! Aktienpaketverkauf durch Hasso Plattner sollte nicht beunruhigen - Optionsscheineanalyse


16.11.2017
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Wave XXL-Optionsschein (ISIN DE000DL9XU87/ WKN DL9XU8) der Deutschen Bank auf die Aktie von SAP (ISIN DE0007164600/ WKN 716460) vor.

Ein DAX-Unternehmen, bei dem es regelmäßig zu Insidertransaktionen komme, sei SAP. Dabei würden sich meist gute Rückschlüsse auf die Geschäftsentwicklung ziehen lassen. Beispielsweise sei es 2016 zu verstärkten Aktienkäufen seitens der Aufsichtsräte und Vorstände gekommen. Als SAP dann überraschend starke Zahlen für das zweite Quartal 2017 gemeldet habe, hätten sich die Insider dank der gestiegenen Kurse über gute Gewinne freuen können.


Jüngst habe SAP-Mitgründer, Hasso Plattner, allerdings größere Aktienpakete verkauft. Am 2. November seien 480.000 Stücke zu je 99,08 Euro über den Tisch gegangen. Zudem habe die Investmentbank UBS den Auftrag bekommen, weitere 3,75 Mio. SAP-Anteile zu veräußern. Das Paket entspreche einem Anteil von 0,3 Prozent an dem Konzern. Diese Papiere seien im Rahmen einer außerbörslichen Platzierung zu 98 Euro je Stück an 56 Investoren losgeschlagen worden. Dabei habe Plattner rund 367 Mio. Euro erlöst. Ein Grund zur Beunruhigung also? Mitnichten. Plattner werfe in größeren Abständen immer wieder SAP-Aktien auf den Markt, unter anderem um Geld für seine Wagniskapitalfinanzierungs-Unternehmen "Hasso Plattner Ventures" und das "Hasso-Plattner-Institut für Software-Systemtechnik" an der Universität Potsdam locker zu machen. Auch nach Abschluss der Verkäufe bleibe Plattner mit einem Anteil von knapp 7 Prozent der größte SAP-Einzelaktionär. Insofern sei die Transaktion nicht negativ zu werten.

Da zudem die Geschäftsentwicklung bei SAP stimmt, bekräftigen die Experten vom "ZertifikateJournal" ihre Kaufempfehlung für den Wave XXL der Deutschen Bank auf SAP. Durch die jüngste Marktkorrektur kämen Anleger nun sogar ein bisschen günstiger zum Zug. (Ausgabe 45/2017) (16.11.2017/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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