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Amazon.com: Die Bestellungen gehen durch die Decke - Long-Chance von 24,6 Prozent - Optionsscheineanalyse


18.03.2020
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Die massiven Einschränkungen, die mit der Ausbreitung des Virus einhergehen, sorgen für dramatischen Druck auf nahezu alle Branchen. Geschäfte schließen, Werke stellen die Produktion ein, viele Menschen wollen oder müssen zuhause bleiben. Aber es sind eben nur "nahezu" alle Branchen, die darunter leiden. Beim Online-Versandhandel sieht das anders aus. Das birgt Chancen für die zuletzt mit dem US-Gesamtmarkt massiv abverkaufte Aktie des Online-Giganten Amazon.com (ISIN US0231351067/ WKN 906866). Eine für risikofreudige Anleger spannende Konstellation, für die wir einen Call Turbo-Optionsschein Open End (ISIN DE000VL5EF69/ WKN VL5EF6) von Vontobel vorstellen, so Ronald Gehrt von "boerse-daily.de" in seiner aktuellen Veröffentlichung.

Das sei eine Nachricht gewesen, die gestern auf den Tisch gekommen sei und im ersten Moment völlig überrascht habe: Während andere Unternehmen Kurzarbeit einführen oder sogar über Entlassungen nachdenken müssten, stelle der Online-Handelsriese Amazon.com die sagenhafte Zahl von 100.000 neuen Mitarbeitern weltweit ein, weil man dem explodierenden Orderaufkommen nicht mehr Herr werde. Doch eigentlich sei das logisch: Amazon.com habe eigentlich schlichtweg alles im Angebot. Und dadurch, dass immer mehr Menschen derzeit entweder nicht einkaufen gehen möchten oder könnten, steige die Zahl der Bestellungen. Ein Garant für explodierende Gewinne bei Amazon.com?

Es könne so laufen, aber momentan sei nichts ohne ein "aber" zu bekommen. Der Gedanke, dass die Aktie daraufhin kräftig steigen könnte, sei zwar richtig, aber sie müsse es nicht, denn es gebe zwei Unbekannte in dieser Gleichung. Erstens bleibe offen, ob Amazon.com imstande sein werde, die Flut an Waren auch zu beschaffen, nach denen Nachfrage bestehe, denn die Hersteller dieser Güter könnten zunehmend von den vorgenannten Einschränkungen durch die Epidemie betroffen sein. Zweitens könne die Lieferung zum Problem werden, falls tiefer greifende Maßnahmen dazu führen würden, dass Paketdienste zeitweise nur eingeschränkt oder gar nicht arbeiten könnten. Dann würde diese Orderflut quasi auf dem Weg zum Kunden steckenbleiben und womöglich mehr Schaden als Nutzen für Amazons Bilanz anrichten. Daher sollte man den Einstieg in einen Call erst erwägen, wenn der Chart dafür grünes Licht gebe.


Die Aktie habe am Montag bei 1.626,03 US-Dollar ein vorläufiges Tief ausgebildet und klar über dem Eröffnungskurs geschlossen, während der US-Gesamtmarkt auf Tagestief geschlossen habe. Ein Signal relativer Stärke, aber das sei noch zu wenig, um darauf bereits ein taugliches Chance/Risiko-Verhältnis für einen Call-Trade zu gründen. Zumal der RSI-Indikator zeige, dass die Amazon.com-Aktie bislang noch nicht zwingend überverkauft sei. Es wäre entscheidend, dass die Aktie charttechnische Widerstandsmarken bezwinge, die normalerweise vom Bären-Lager entschlossen verteidigt würden. Erst dann stünden die Chancen gut genug, um eine spekulative Position auf der Call-Seite zu erwägen.

Diese Charthürden seien vor allem die 200-Tage-Linie, die von vielen mittel- und langfristigen Anlegern als Scheidemarke zwischen bullisch und bärisch angesehen werde, und die 20-Tage-Linie, die vielen kurzfristigen Tradern als Leitstrahl ihrer Positionierung diene. Diese beiden Linien würden bei 1.850 und 1.914 US-Dollar warten, wobei Letztere, die 20-Tage-Linie, schnell falle und heute bei knapp über 1.900 US-Dollar stehen werde. Sobald Amazon.com über 1.910 US-Dollar schließe und damit beide wichtige gleitende Durchschnitte zurückerobert hätte, wäre ein Call-Einstieg mit einem guten Chance/Risiko-Verhältnis versehen, zumal sich dann auch ein Stoppkurs platzieren ließe, der zum einen ausreichend nahe am Kurs liege und sich zum anderen an wirklich relevanten charttechnischen Marken orientiere. Ein gut mögliches Kursziel wäre dann die Schließung der im Februar aufgerissenen Kurslücke (Gap) zwischen 2.088 und 2.039 US-Dollar.

Risikofreudige Anleger könnten von diesem Szenario durch einen Call Turbo-Optionsschein Open End (WKN VL5EF6) auf Amazon.com mit einem Hebel von 3,29 profitieren. Würde die Amazon.com-Aktie das Kursziel bei 2.088 US-Dollar erreichen, würde dieser Call Turbo-Optionsschein (bei dem aktuellen Wechselkursverhältnis Euro/US-Dollar von 1,10 USD) einen Kurs von etwa 82 Euro erreichen, was einem Kursgewinn von 24,6 Prozent entsprechen würde (ab Einsteiglevel 1.910 US-Dollar). Ein Stoppkurs ließe sich in der derzeitigen Konstellation dann um 1.820 US-Dollar und damit knapp unterhalb der 200-Tage-Linie ansiedeln. Dieses Niveau würde etwa einem Kurs von 57 Euro im Call Turbo-Optionsschein entsprechen, woraus sich ein Chance/Risiko-Verhältnis von ca. 1,85:1 ergebe.

Hinweis: Auch der Stoppkurs liegt unter dem aktuellen Kurs des Call-Optionsscheins, weil wir hier von einem Einstieg nach Schlusskursen über 1.900 US-Dollar und nicht von einem Einstieg auf dem aktuellen Niveau der Aktie ausgehen, so die Experten von "boerse-daily.de". (18.03.2020/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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