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Turbo-Optionsschein auf Ryanair: Beilegung des Tarifstreits verschafft Erholungspotenzial - Optionsscheineanalyse


30.08.2018
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Unlimited Turbo-Optionsschein (ISIN DE000CA48HT5/ WKN CA48HT) von der Commerzbank auf die Ryanair-Aktie (ISIN IE00BYTBXV33/ WKN A1401Z) vor.

Wie Tesla-Gründer Elon Musk sei auch der Chef von Ryanair, Michael O’Leary, für seine extravaganten Auftritte bekannt. Um seine Billigfluglinie stets im Gespräch zu halten, habe er beispielsweise 2003 mit einem Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg vor den Hauptsitz des Konkurrenten Easyjet gefahren und behauptet, das Volk von dessen hohen Preisen befreien zu wollen. 2004 habe er sich für den offiziellen Ryanair-Jahresbericht in einem Putzfrauenkostüm ablichten lassen. 2005 habe er für Meinungsfreiheit in der Düsseldorfer Innenstadt demonstriert. Die Liste ließe sich beinahe beliebig fortsetzen. Der größte Streik in der Unternehmensgeschichte, der vor rund zwei Wochen stattgefunden habe, dürfte O’Leary so gar nicht geschmeckt haben.

Während der 24-stündigen Aktion, in der Piloten in Deutschland, Schweden, Irland, Belgien und den Niederlanden ihre Arbeit niedergelegt hätten, habe die Airline mitten in der Urlaubszeit jeden sechsten Flug absagen müssen. Davon seien rund 55.000 Passagiere betroffen gewesen. Am Aktienkurs sei der Streik natürlich nicht spurlos vorbeigegangen. Habe der Titel vor der ersten kleineren Streikwelle im Juli noch gut 16 Euro gekostet, sei es bis auf knapp 13 Euro nach unten gegangen. Zumindest in Irland sei die Aktion erfolgreich gewesen: Die irische Gewerkschaft Forsa und die Billigairline hätten sich im Tarifstreit um Arbeitsbedingungen für Piloten geeinigt. Ob und inwieweit der Durchbruch Vorbild für eine Beilegung des Konflikts in anderen Ländern sein könnte, sei noch unklar. Dennoch habe sich die Aktie deutlich erholen können. Bei weiteren Erfolgsmeldungen sollte sich die Aufwärtsbewegung fortsetzen. Sogar ein Sprung zurück an die 16 Euro-Marke sei dann denkbar. Mit einem Turbo der Commerzbank könnten Anleger überproportional dabei sein. (Ausgabe 34/2018) (30.08.2018/oc/a/a)


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