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Wave XXL-Optionsscheine auf Amazon: Das Rennen geht jetzt erst richtig los - Optionsscheineanalyse


17.08.2018
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DS2QU21/ WKN DS2QU2) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DS4WYQ6/ WKN DS4WYQ) der Deutschen Bank auf die Aktie von Amazon.com (ISIN US0231351067/ WKN 906866) vor.

Noch immer sei Apple das wertvollste Unternehmen der Welt. Außerdem habe der iPhone-Konzern Amazon bei einem wichtigen Wettrennen geschlagen. Allerdings werde man das Gefühl nicht los, dass Amazon jetzt erst so richtig loslege und deutlich mehr Luft nach oben haben könnte als Apple & Co.

Am Donnerstag, den 2. August sei der Börsenwert des iPhone-Konzerns erstmals über die Marke von 1 Billion US-Dollar geklettert. Lange Zeit habe sich auch Amazon Hoffnungen gemacht, das erste private Unternehmen zu sein, das diese Marke knacke. Die Chancen hätten nicht schlecht gestanden. Schließlich habe die Amazon-Aktie zuletzt einen steilen Anstieg hingelegt und in großen Schritten zum Apple-Börsenwert aufgeholt, da die Apple-Aktie ihrerseits eher ein gemächliches Tempo vorgelegt habe. Trotzdem habe es für Apple gereicht, sich in die Geschichtsbücher einzutragen. Die Zukunft könnte jedoch Amazon gehören.

Allein beim Blick auf die Geschwindigkeit, mit der Apple und Amazon zuletzt in Sachen Marktkapitalisierung zugelegt hätten, sei es nicht unwahrscheinlich, dass bald Amazon das wertvollste börsennotierte Unternehmen der Welt sein könnte. Die jüngsten Quartalszahlen hätten für Anlegerjubel gesorgt und den Kurs der Amazon-Aktie weiter befeuert. Laut Unternehmensangaben vom 26. Juli 2018 seien die Umsatzerlöse im Juni-Quartal im Vorjahresvergleich um 39 Prozent auf 52,9 Mrd. US-Dollar geklettert. Lange Zeit habe Amazon die Ergebnisseite vernachlässigt. Stattdessen sei kräftig in das Wachstum investiert worden. Inzwischen könnten sich aber auch die Gewinne immer mehr sehen lassen.


Im zweiten Quartal sei der operative Gewinn auf 3,0 Mrd. US-Dollar geschossen, nach lediglich 628 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn habe sogar von 197 Mio. US-Dollar auf 2,5 Mrd. US-Dollar zugelegt. Als Wachstumstreiber habe sich einmal das Cloud-Geschäft (Amazon Web Services, AWS) erwiesen. Der operative Gewinn habe in diesem profitablen Geschäftsbereich sogar um 79 Prozent zugelegt. Allerdings überzeuge Amazon nicht nur mit dem Cloud-Geschäft. Der traditionelle Online-Marktplatz laufe ebenfalls auf Hochtouren, während sich Amazon immer mehr mit dem Lebensmittel- und Pharmahandel, dem Online-Streaming und vielen weiteren Zukunftsfeldern beschäftige.

Darüber hinaus könnten die Werbeeinnahmen in Zukunft immer wichtiger werden. Unter anderem dank der vielfältigen Produktsuche auf dem Online-Marktplatz. Zumal die Amazon-Internetseite immer beliebter werde. In einem CNBC-Bericht vom 8. August würden Untersuchungen der Research-Firma SimilarWeb angeführt, wonach Amazon in den kommenden Monaten Yahoo als Nummer Vier auf der Liste der meistbesuchten Internetseiten in den USA ablösen werde. Es heiße, dass Amazon diese Position in den wichtigen Verkaufsmonaten wie Dezember 2017 mit dem Weihnachtsgeschäft oder Juli 2018 mit dem Prime Day bereits inne hätte. Auf den Plätzen eins bis drei sind Google, Facebook und YouTube zu finden.

Die Amazon-Aktie habe in den vergangenen Jahren einen steilen Anstieg hingelegt. Zuletzt sei das Tempo sogar noch einmal erhöht worden. Das heiße aber auch, dass die Fallhöhe entsprechend angestiegen sei. Anleger müssten befürchten, dass die positiven Aussichten für den Konzern längst eingepreist seien und selbst kleinere Enttäuschungen bei den kommenden Quartalsberichten gleich enorme Kursstürze auslösen könnten. In der Vergangenheit seien solche kurzfristigen Kursrücksetzer einige Male beobachtet worden. Bisher habe Amazon das Anlegervertrauen immer wieder sehr schnell zurückerobern können. Dies müsse jedoch nicht immer der Fall sein.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Amazon-Aktie erwarten würden, könnten mit einem klassischen Optionsschein Call der Deutschen Bank (Laufzeit bis zum 12.06.2019) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Optionsscheins liege derzeit bei 11,64. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem klassischen Optionsschein Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 15,30; Laufzeit bis zum 12.06.2019) auf fallende Kurse der Amazon-Aktie setzen. (Stand vom 16.08.2018) (17.08.2018/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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