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Wave XXL-Optionsscheine auf Amazon.com: Warum sich Donald Trump so sehr für Amazon interessiert - Optionsscheineanalyse


12.04.2018
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DS059C8/ WKN DS059C) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM9CV97/ WKN DM9CV9) der Deutschen Bank auf die Aktie von Amazon.com (ISIN US0231351067/ WKN 906866) vor.

Mit Donald Trump habe Amazon derzeit einen mächtigen Widersacher. Es sei jedoch nicht klar, ob selbst der US-Präsident in der Lage sein werde, Amazon aufzuhalten. Die Konsumenten scheinen ihr Urteil gefalle zu haben, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank.

Gerade als Amazon auf dem besten Wege zu sein schien, das erste börsennotierte Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 1 Billion US-Dollar zu sein, wurde der Kursanstieg jäh gestoppt, so die Experten von X-markets by Deutsche Bank. Als Bremsklotz habe sich zuletzt das turbulente Gesamtmarktumfeld erwiesen. Zunächst seien es die Inflationsängste von Investoren gewesen, die die Aktienkurse auf breiter Front unter Druck gebracht hätten. Später seien der Facebook-Datenskandal, der Technologiewerte insgesamt belastet habe, und der chinesisch-amerikanische Handelsstreit als Belastungsfaktoren hinzugekommen. In diesem Handelsstreit sei vor allem US-Präsident Donald Trump ein wichtiger Akteur. Auch in einem anderen Punkt schade der US-Präsident derzeit der Kursentwicklung der Amazon-Aktie.


Bereits im 2016er Präsidentschaftswahlkampf habe sich der Immobilienmogul Amazon vorgeknöpft und die Auswirkungen des Online-Handels auf den stationären Handel in den USA angeprangert. Zuletzt habe er diese Kritik mithilfe einiger Tweets auf dem Kurznachrichtendienst Twitter erneuert. Dabei sei es nicht nur um ein mögliches durch Amazon verursachtes oder verstärktes Sterben von Einzelhandelsgeschäften, sondern auch darum gegangen, dass Amazon in seinen Augen zu wenig Steuern zahlen würde, während man der einstmals stolzen amerikanischen Post Dumping-Preise aufzwingen würde. Diese sei nur noch ein "Lieferjunge" von Amazon. Und natürlich habe auch Jeff Bezos nicht fehlen dürfen. Er sei nicht nur Chef und Gründer von Amazon sowie inzwischen der reichste Mensch der Welt. Ihm gehöre auch die Zeitung "Washington Post". Diese berichte kritisch über die US-Regierung und vor allem über ihren Chef, Donald Trump.

Die jüngsten Aussagen des US-Präsidenten hätten die Amazon-Aktie kurzfristig ein wenig unter Druck geraten lassen. Es bleibe jedoch fraglich, inwieweit sich die Erfolgsgeschichte des Konzerns insgesamt aufhalten lasse. Möglicherweise werde Amazon in Zukunft etwas ungünstigere Bedingungen mit der amerikanischen Post aushandeln müssen. Staatliche Aufträge, beispielsweise für die Cloud-Sparte, könnten weniger lukrativ sein. Allerdings werde es schwer werden, Konsumenten davon zu überzeugen, in großen Scharen in die Innenstädte oder in die amerikanischen Einkaufszentren zu strömen, wenn sich die gewünschten Waren auch bequem vom heimischen Sofa aus und dies häufig zu einem günstigeren Preis bestellen lassen würden. Diese würden auch noch nach Hause geliefert, inzwischen in vielen Fällen auch noch am gleichen Tag.

Amazon bestehe heute außerdem längst nicht mehr nur aus dem gleichnamigen Handelsplatz. Das Unternehmen habe in den vergangenen Jahren mithilfe hoher Investitionen erfolgreich neue Geschäftsfelder erobert. Zuletzt habe vor allem der Bereich Cloud Computing für ein starkes Wachstum und eine deutlich höhere Profitabilität gesorgt. Selbst Donald Trump dürfte es daher schwer haben, Amazon langfristig Schaden zuzufügen.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Amazon-Aktie erwarten würden, könnten mit einem klassischen Optionsschein Call der Deutschen Bank (Laufzeit bis zum 13.03.2019) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Optionsscheins liege derzeit bei 12,79. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem klassischen Optionsschein Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 15,37; Laufzeit bis zum 13.03.2019) auf fallende Kurse der Amazon-Aktie setzen. (Stand vom 10.04.2018) (12.04.2018/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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