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Wave XXL-Optionsscheine auf Tesla: Die Kalifornier wollen einen Zahn zulegen - Optionsscheineanalyse


16.02.2018
X-markets by Deutsche Bank

Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DM3J908/ WKN DM3J90) und einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM8GT80/ WKN DM8GT8) der Deutschen Bank auf die Aktie von Tesla Motors (ISIN US88160R1014/ WKN A1CX3T) vor.

Bei Tesla müssten sich Anleger weiterhin gedulden. Noch bleibe der kalifornische Elektrowagenbauer ein Nischenanbieter, während Verluste immer noch an der Tagesordnung seien. Konzernchef und Gründer Elon Musk werde jedoch nicht müde zu betonen, wie sehr sich diese Geduld doch auszahlen werde.

Auch im vierten Quartal 2017 habe Tesla einen deutlichen Verlust eingefahren. Dieser habe laut Konzernangaben vom 7. Februar bei 675,4 Mio. US-Dollar gelegen, nach einem Minus von 121,3 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Trotz des deutlich ausgeweiteten Verlustes hätten Investoren im jüngsten Quartalsbericht auch viel Positives gesehen.

Schließlich hätten Marktexperten mit einem noch größeren Verlust gerechnet. Der bereinigte Verlust je Aktie sei mit 3,04 US-Dollar angegeben worden. Der Reuters-Konsens habe zuvor jedoch bei 3,10 US-Dollar gelegen. Zudem habe Tesla mit dem Umsatzwachstum überzeugt. Zwischen Oktober und Dezember 2017 seien die Erlöse um 43,9 Prozent auf 3,29 Mrd. US-Dollar gesteigert worden. Auch auf der Umsatzseite seien die Markterwartungen geschlagen worden. Zudem habe Konzernchef und Gründer Elon Musk einmal mehr einige optimistische Zukunftsaussagen treffen können.


Tesla wolle die Geschäfte mit Speichertechnologien für Ökostrom ausweiten. Zudem werde die Produktion des Models 3 ausgeweitet. Aus diesem Grund solle das Umsatzwachstum 2018 noch größer ausfallen als im Vorjahr. Darüber hinaus wolle der Konzern die zuletzt stockende Produktion des Models 3 besser in den Griff bekommen. Die jüngst formulierten Produktionsziele seien bestätigt worden. Demnach sollten bis zum Ende des ersten Quartals 2018 wöchentlich etwa 2.500 Stück vom Band laufen, bis zum Ende des zweiten Quartals sollten es dann bereits 5.000 Fahrzeuge pro Woche sein. Es bleibe jedoch abzuwarten, ob Tesla diese Ziele tatsächlich erreichen könne. In der Vergangenheit sei das Unternehmen gleich mehrfach mit Verzögerungen aufgefallen.

Investoren könnten auf mögliche weitere Verzögerungen enttäuscht reagieren und die Tesla-Aktie unter Druck geraten lassen. Zumal Tesla bereits hunderttausende Vorbestellungen für das Model 3 erhalten habe. Die besonders langen Lieferzeiten könnten einige Tesla-Fans verärgern. Das Fahrzeug, das in den USA schon ab 35.000 US-Dollar verkauft werde, solle zudem Tesla dabei helfen, den Massenmarkt zu erobern und endlich auch bei den Absatzzahlen von der Nische in die Riege der ganz großen Automobilkonzerne aufzusteigen. Der Druck sei entsprechend groß, möglicherweise die Produktionsgeschwindigkeit zu erhöhen und dafür die Qualitätskontrolle schleifen zu lassen. Es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte der Automobilindustrie, dass so etwas vorgekommen sei.

Selbst wenn Tesla all die Verkaufserfolge feiern sollte, die Konzernchef Musk immer wieder in Aussicht stelle, bleibe die Frage, ob die Tesla-Aktie in entsprechender Weise davon profitieren würde. Einiges spreche dafür, dass zukünftige Erfolge bereits mehr als eingepreist seien. Obwohl Tesla 2017 etwas mehr als 100.000 Fahrzeuge abgesetzt habe, sei das Unternehmen an der Börse schon heute mehr wert als einige Autokonzerne, die seit vielen Jahren Millionen von Autos verkaufen würden. Anleger könnten sich verstärkt die Frage stellen, ob eine solch hohe Bewertung gerechtfertigt sei.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Tesla-Aktie erwarten würden, könnten mit einem klassischen Optionsschein Call der Deutschen Bank (Laufzeit bis zum 19.12.2018) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Optionsscheins liege derzeit bei 12,66. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem klassischen Optionsschein Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 13,17; Laufzeit bis zum 19.12.2018) auf fallende Kurse der Tesla-Aktie setzen. (Stand vom 15.02.2018) (16.02.2018/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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