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Mini Future (Long) Optionsschein auf Split Pot Index: Teilen macht Anleger glücklich! Optionsscheineanalyse


10.09.2020
ZertifikateJournal

Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Mini Future (Long) Optionsschein (ISIN DE000MA1PM63/ WKN MA1PM6) von Morgan Stanley bezogen auf den Split Pot NTR Index (ISIN DE000SL0BGN2/ WKN SL0BGN) als Pick of the Week vor.

Die alten Hasen unter den Anlegern würden sich in diesen Tagen an die späten Neunziger- und frühen Nullerjahre erinnert fühlen. Damals habe es vor allem im Tech-Sektor eine regelrechte "Split-Manie" gegeben - mit sichtbaren Auswirkungen auf die Aktienkurse. Weil viele Anleger um den Attraktivitätsfaktor einer gesplitteten Aktie gewusst hätten, hätten sie die Papiere direkt nach der Ankündigung eines Aktiensplits gekauft und bis zum Ausführungsdatum häufig hohe Kursgewinne eingestrichen. Irgendwann sei der Zusammenhang so offensichtlich gewesen, dass sich die Investoren geradezu auf diese Split-Kandidaten gestürzt hätten, was zu einer "self fullfilling prophecy" - einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung - geführt habe. Weil alle an steigende Kurse geglaubt und gekauft hätten, seien die Kurse gestiegen. Der Chiphersteller NVIDIA etwa habe im Mai 2000 einen Aktiensplit angekündigt und bis zur Umsetzung nur wenige Wochen später sei die Aktie um rund 90 Prozent geklettert. Eine sagenhafte Performance, wenn man berücksichtige, dass sich fundamental für das Unternehmen nichts geändert habe.

Die Frage nach dem Motiv für einen Aktiensplit sei schnell beantwortet: Es gehe um Optik und damit verbunden um die Attraktivität der Anteile. Unternehmen würden sich generell viele Investoren wünschen. Aktien mit hohen Kursen würden auf Anleger oft teuer (selbst wenn sie es fundamental betrachtet nicht seien) und damit unattraktiv wirken. Bei Apple und Tesla jedenfalls sei die Rechnung aufgegangen. Während der Kursanstieg bei Apple mit 34 Prozent "moderat" ausgefallen sei, seien die Tesla-Papiere zwischen Ankündigung und Umsetzung des Splits um 80 Prozent in die Höhe geschossen.


Zweifelsohne handle es sich bei den Kursbewegungen um Übertreibungen, aus Anlegersicht stelle sich jedoch vor allem die Frage, ob diese Kurszuwächse nur ein Strohfeuer darstellen würden und wie schnell diesem Feuer womöglich der Brennstoff ausgehe. Die Antwort möge überraschen, doch sie sei durch verschiedene Studien unterlegt: Aktiensplits würden auch langfristig für eine Outperformance gegenüber dem Gesamtmarkt sorgen.

Als Anleger sei es dennoch schwierig, daraus eine Strategie abzuleiten, denn: Woher solle man wissen, welches Unternehmen als Nächstes einen Split beschließe? Zwar würde es theoretisch ausreichen, auch nach der Ankündigung die entsprechende Aktie zu kaufen. Da der nachbörsliche Handel gerade an den US-Börsen in den letzten Jahren sprunghaft gestiegen sei, laufe man bei dieser Herangehensweise jedoch Gefahr, wertvolle Rendite zu verschenken.

Das Anlegermagazin "Der Aktionär" gehe bei dem Thema einen anderen Weg und habe einen Index aufgelegt, mit dem es sich auf zukünftige Split-Kandidaten spekulieren lasse. Der Index bestehe aus zehn Einzelwerten aus einem Pool von 500 US-Aktien, bei denen nach quantitativen Erwägungen ein Aktiensplit besonders wahrscheinlich sei. Neben einem hohen Aktienkurs entscheide dabei das Momentum der Aktie über eine Aufnahme. Damit würden Unternehmen, bei denen ein hoher Aktienkurs sozusagen zur Firmenkultur gehöre, aussortiert. Mit dem "Split Pot NTR" bezeichneten Index hätten Anleger den Vorteil, gleichzeitig und zeitsparend in zehn potenzielle Split-Kandidaten investieren zu können.

Morgan Stanley habe verschiedene Faktor-Zertifikate und Minis aufgelegt. Damit lasse sich die persönliche Risikoneigung individuell abbilden. Uns gefällt der Mini (ISIN DE000MA1PM63/ WKN MA1PM6) mit K.o.-Barriere bei 55 Punkten, so die Experten vom "ZertifikateJournal". (Ausgabe 36/2020) (10.09.2020/oc/a/i)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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